Erweiterte Bearbeitungskapazitäten im Vollmaterial: Die leistungsstarke Evolution mit digitaler Prozessunterstützung für den schweren Vorrichtungs- und Werkzeugbau.
Mit der Alzmetall AX 3/S setzen wir in der mechanischen Fertigung auf die leistungsintensivere Ausbaustufe der bewährten AX-Baureihe. Während die kleinere Schwestermaschine AX 2/S primär auf maximale Flexibilität bei mittleren Bohrungsdurchmessern ausgelegt ist, verschiebt die AX 3/S die technologischen Grenzen spürbar nach oben. Sowohl hinsichtlich der axialen Antriebskraft als auch bei den maximal realisierbaren Werkstückdimensionen und der digitalen Prozessüberwachung.
Technische Abgrenzung zum Modell AX 2/S:
- Signifikant gesteigertes Leistungsprofil: Die Maschine erhöht das Bohrvermögen in Stahl (E 335) von 23 mm (Modell AX 2/S) auf 40 mm im Vollbohren. Beim Gewindeschneiden bewältigt das System Dimensionen bis M 24 (statt M 14/M 20 beim kleineren Modell), was sie für schwere Maschinenbaukomponenten qualifiziert.
- Erweiterter Spindelhub und Dimensionierung: Mit einem Spindelhub von 120 mm und einer massiveren Säulenkonstruktion (Säulendurchmesser 115 mm) bietet das System erhebliche mechanische Reserven. Sie fängt die massiv ansteigenden Torsions- und Axialkräfte schwingungsfrei auf.
- Vergrößerter Maschinentisch: Die nutzbare Tischoberfläche wächst deutlich auf 515 x 360 mm und verfügt über zwei präzise T-Nuten (Abstand 224 mm), was das prozesssichere Aufspannen schwerer Maschinenschraubstöcke und ausladender Sonderkonstruktionen erleichtert.
Konstruktive Kernmerkmale und funktionale Komponenten:
- Ergonomischer Aufbau und Arbeitsschutz: Die im typischen weiß-dunkelblauen Industriedesign gehaltene Maschine verfügt am Bohrkopf über ein gut sichtbares, blaues Gebotsschild („Augenschutz benutzen“), welches den Bediener an die Sicherheitsrichtlinien während des Spanflugs erinnert.
- Zentrales Bedienfeld: Direkt unter dem Bohrkopf befindet sich die primäre Steuerungseinheit mit robusten Schaltern zur Wahl der Grundfunktionen sowie einem markanten, schnell erreichbaren roten Not-Aus-Schalter zur sofortigen mechanischen Spindelunterbrechung im Gefahrenfall.
- Integrierte Gewindeschneideinrichtung: Über die elektromechanische Schützsteuerung wird beim Erreichen der voreingestellten Bohrtiefe selbsttätig die Drehrichtung der Spindel von Rechts- auf Linkslauf umgekehrt. Dies sichert kurze Taktzeiten und maximale Flankengenauigkeit beim Schneiden von Innengewinden.






