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Alzmetall AX 3/S Säulenbohrmaschine

5. Juli 2026

Man holding engines

Erweiterte Bearbeitungskapazitäten im Vollmaterial: Die leistungsstarke Evolution mit digitaler Prozessunterstützung für den schweren Vorrichtungs- und Werkzeugbau.

Mit der Alzmetall AX 3/S setzen wir in der mechanischen Fertigung auf die leistungsintensivere Ausbaustufe der bewährten AX-Baureihe. Während die kleinere Schwestermaschine AX 2/S primär auf maximale Flexibilität bei mittleren Bohrungsdurchmessern ausgelegt ist, verschiebt die AX 3/S die technologischen Grenzen spürbar nach oben. Sowohl hinsichtlich der axialen Antriebskraft als auch bei den maximal realisierbaren Werkstückdimensionen und der digitalen Prozessüberwachung.

Technische Abgrenzung zum Modell AX 2/S:

  • Signifikant gesteigertes Leistungsprofil: Die Maschine erhöht das Bohrvermögen in Stahl (E 335) von 23 mm (Modell AX 2/S) auf 40 mm im Vollbohren. Beim Gewindeschneiden bewältigt das System Dimensionen bis M 24 (statt M 14/M 20 beim kleineren Modell), was sie für schwere Maschinenbaukomponenten qualifiziert.
  • Erweiterter Spindelhub und Dimensionierung: Mit einem Spindelhub von 120 mm und einer massiveren Säulenkonstruktion (Säulendurchmesser 115 mm) bietet das System erhebliche mechanische Reserven. Sie fängt die massiv ansteigenden Torsions- und Axialkräfte schwingungsfrei auf.
  • Vergrößerter Maschinentisch: Die nutzbare Tischoberfläche wächst deutlich auf 515 x 360 mm und verfügt über zwei präzise T-Nuten (Abstand 224 mm), was das prozesssichere Aufspannen schwerer Maschinenschraubstöcke und ausladender Sonderkonstruktionen erleichtert.

Konstruktive Kernmerkmale und funktionale Komponenten:

  • Ergonomischer Aufbau und Arbeitsschutz: Die im typischen weiß-dunkelblauen Industriedesign gehaltene Maschine verfügt am Bohrkopf über ein gut sichtbares, blaues Gebotsschild („Augenschutz benutzen“), welches den Bediener an die Sicherheitsrichtlinien während des Spanflugs erinnert.
  • Zentrales Bedienfeld: Direkt unter dem Bohrkopf befindet sich die primäre Steuerungseinheit mit robusten Schaltern zur Wahl der Grundfunktionen sowie einem markanten, schnell erreichbaren roten Not-Aus-Schalter zur sofortigen mechanischen Spindelunterbrechung im Gefahrenfall.
  • Integrierte Gewindeschneideinrichtung: Über die elektromechanische Schützsteuerung wird beim Erreichen der voreingestellten Bohrtiefe selbsttätig die Drehrichtung der Spindel von Rechts- auf Linkslauf umgekehrt. Dies sichert kurze Taktzeiten und maximale Flankengenauigkeit beim Schneiden von Innengewinden.

Beitrag von Jonas Ebbesmeyer

Mein jetziges Büro war früher mein Kinderzimmer, denn ich bin im Familienbetrieb groß geworden. Nach meiner Ausbildung zum Werkzeugmechaniker und dem Studium zum Wirtschaftsingenieur mit Maschinenbauschwerpunkt verbinde ich Technikleidenschaft mit Praxisnähe und entwickle gemeinsam mit unserem Team Blechprototypen für Automobil und Luftfahrt.